Biographie

Seit 1986 lebt und arbeitet Alexandra Holtsch in Berlin.


Im Leitungsteam der freien Gruppe „Theater Artaud“ entwickelte sie Theaterprojekte und Performances.


Seit 1992 komponiert sie Theatermusiken und spielte zum Teil live an den Theatern Weimar, Konstanz, Freiburg, Basel, Linz, Saarbrücken, Zürich und Berlin.


Unter dem Namen „DJ Spin-O“ wurde sie 1994 Resident-DJ in dem Drum’n’Bass Club WTF Berlin und spielte in verschiedenen namhaften europäischen Clubs.


Ihr ausgeprägter Stil, zeitgenössische elektronische Musik mit Werken aus allen Epochen zu mixen, brachte sie unter anderem ins Radio FM4 (Wien) und ins Radio FG (Paris).


2006 bis 2015 erarbeitete sie mit dem Münchener Akademietheater und der Hochschule für Musik und Theater München das musikalische Konzept und die Musik zur Scratchopera „Barcode“ für die 10. Münchener Biennale – Internationales Festival für Neues Musiktheater.


Es entstand eine Bearbeitung mit neuen Kompositionen der Beggar’s Opera zur Eröffnung der Jungen Oper am Niedersächsischen Staatstheater Hannover und die Auftragskomposition „Der Ring: Next Generation“ nach Richard Wagner für Elektronische Musik und Orchester für die Deutsche Oper Berlin. Die jüngste Komposition für die Junge Oper Stuttgart ist ein Soundscape zur Oper Rusalka von Antonín Dvořák.


In den letzten Jahren konzentrierte sich Alexandra Holtsch auf Produktionen, in denen sie Komposition und Regie übernahm.


Ihre Fassungen von „Zarathustra“ nach Friedrich Nietzsche, Knut Hamsuns „Hunger“ und „ Fatzers große Untergangsshow“ nach Bertolt Brecht inszenierte sie für die Sparte4 des Saarländischen Staatstheaters.

"Zarathustra" gastierte am Maxim Gorki Theater und "Fatzers große Untergangsshow" bei den Mühlheimer Fatzertagen.


Sie konzipierte das Format "Aus dem Hinterhalt" für die Tischlerei der Deutschen Oper Berlin, kuratierte die Reihe und hatte die künstlerische Leitung von 2016 bis 2019.



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