Geier Wally
nach einem Roman von Wilhelmine von Hillern. In einer Fassung von Ursula Thinnes und Dagmar Schlingmann, mit Gedichten von Alexandra Holtsch
 

Das Stück „Die Geier-Wally", das in der Saison 2000/01 am Linzer Landestheater aufgeführt wird, beruht auf dem Roman von Wilhelmine von Hillern. Ursula Thinnes und Dagmar Schlingmann haben die Theaterfassung erarbeitet. Der Erzählduktus des Stücks folgt weitgehend der Romanvorlage. Die Ort des Geschehens ist das Venter Tal in Tirol. Wally ist die Tochter des reichen Bauern Stromminger. Sie ist in der Gegend bekannt, weil sie als Vierzehnjährige im Kampf gegen das Muttertier ein Geierjunges aus dem Nest geholt hat. Der Geier Hansl begleitet sie seither wie ein individuelles Das Stück „Die Geier-Wally", das in der Saison Symbol, zeitgeistig gesagt: wie ein „Logo".

Dagmar Schlingmann über die Inszenierung:
„Das Happy End, das ist der Heimatroman. Bloß so eine angeklebte Briefmarke. Wir lösen das in der Inszenierung so, dass ihr der Bären-Joseph am Schluss mehr wie im Traum erscheint. Da bleibt einiges offen. Ich hab ja den Eindruck, dass die Wally verrückt wird, dass sie durchdreht da oben in ihrer Einsamkeit. Das Dorf hingegen bleibt am Ende, wie es am Anfang war. Bei denen hat nichts gewirkt. Nichts hat sich verändert.“

Inszenierung: Dagmar Schlingmann | Komposition: Alexandra Holtsch

Geier Wally (1:14)
Geier Wally
< back